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Avanaz Hassani

Violine
&
Viola

 

Avanaz hat besonders viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Mit 8 Jahren entschied sie sich, ein Musikinstrument zu lernen. Im ersten Jahr begann sie mit Orff-Instrumenten zu experimentieren. Nach einer Weile entschied sie sich für Geige und sang auch immer schon gerne. Bereits als 9-jährige wirkte Avanaz an Konzerten in Teheran mit. Mit 12 Jahren entschied sie sich, Musik als Beruf zu wählen und ist in die Musikschule, das alte und angesehene Teheraner Musikkolleg, gegangen. 

Im Jahr 2009 gewann sie den ersten Preis im Violine-Wettbewerb unter der Leitung von Keyvan Mirhadi. 2016 erhielt sie auch den dritten Stipendienpreis der Stiftung Martha Debelli in Graz in einem Streichquartett. Sie war außerdem Mitglied bei einem internationalen Seminar in Basel 2019. Das Thema des Seminars war:  Friedenstheorie in der Musikpraxis, Galtung-Institut (Vergleich zwischen Methoden von Johann Galtung in der Musikpraktischen Übungen) Im Schuljahr 2017/18 war sie als Geigenlehrerin in einer Neuen Mittelschule tätig. Sie schloss 2017 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz das Bachelorstudium in Geigenpädagogik mit dem Schwerpunkt Bratsche als zweites Instrument ab. 

Danach entschied sie sich für eine andere Richtung der Musikpädagogik, nämlich Rhythmik und Bewegungspädagogik. Dabei geht es sehr viel um Musik, Bewegung und Wahrnehmung, sowie um spielen, atmen, singen, fühlen, entwickeln, denken, handeln, gestalten, Körper, Rhythmus und sich spüren. Ihre Schwerpunkte dabei sind Inklusion und Heilpädagogik. Sie war Mitwirkende in Jugend-Orchestern, wie dem AISO (AustroIranian Symphony Orchester), Wiener Jeunesse Orchester, Amici Musici, El Sistema Greece (2017), sowie bei der Wiener akademische Philharmonie (2019), Junge Norddeutsche Philharmonie (2020), Camerata-Kammerorchester, für zeitgenössische Klassik in Teheran, wo sie auch im Jahr 2010 als Solistin mitwirkte. 

Sie spielte außerdem als Geigerin beim Elisenquartett für österreichische Musik. Avanaz hat große Leidenschaft für Musik aus anderen Kulturen und ist ein Mitglied von Vento Sul und Maracatu Renascente, wo afro-brasilianische Musik gemacht und vor allem getrommelt wird. Im Laufe der Jahre wirkte sie auch in vielen verschiedenen Veranstaltungen in Graz und Wien als Performerin mit und hat Arbeitserfahrungen in sozialen Bereichen. Sie unterrichtet auf Deutsch, Englisch und ihrer Muttersprache Persisch.